Sonntag, 5. November 2006

Digitus Printserver 11004 (Surecom) unter Linux

Auf der Suche nach einem günstigen Printserver ist mir vor einigen Jahren der Digitus DN-11004 in die Hände gefallen. Den über USB angeschlossenen Tintenstahldrucker kann man zwar auch unter Linux über CUPS nutzen. Dieser druckt dann zwar extrem langsam, aber es klappt. Wenn es nicht klappt, können folgende Hinweise helfen:
  • Der Router stellt eine Queue mit dem Namen "lp" zur Verfügung.
  • Unter CUPS muss der Drucker unter http://localhost:631 aktiviert sein.
  • Mit "lppasswd" kann man das CUPS-Adminpassword ändern sowie einzelne Nutzer als CUPS-Nutzer anlegen. Ansonsten schlägt das Drucken mangels benötigter Rechte fehlt.
  • IP vergessen? (er lag schon länger im Schrank, da kann das passieren)
    Das Linux-Tool
    netdiscover
    hilft da schnell weiter:
    netdiscover -i eth0 -r 192.168.0.0/16 -f
  • Der Superuser für die Weboberfläche lautet
    admin
    , das Default-Password ist ebenfalls
    admin
    .
Bei dem Digitus Router handelt es sich um ein Gerät, dass von mehreren Herstellern unter unterschiedlichen Namen verkauft wurde, also baugleich mit diesen ist.
Angeblich sind dies:
  • Hama DR-20 (49079), Treiber/Firmware unter Hama.de
  • Surecom EP4904AXSX

Freitag, 3. November 2006

fon.com - alles nicht so leicht

Wieder einen Schritt weiter zur Mitgliedschaft am größten Hotspot der welt: fon.

Einige Erkenntnisse:
  • Der Router lässt sich auch über Ethernet konfigurieren. Er hat jedoch keinen eigenen DHCP Server integriert. Cyberbloc verrät jedoch, wie es geht: Unter 169.254.255.1 ist er zu erreichen (nicht 192.168.10.1, wie im Online-Handbuch erwähnt).
  • Das Initialpasswort lautet "admin" und kann geändert werden. Der Nutzername bleibt unverändert "admin".

Mittwoch, 1. November 2006

Internet über Kabel mit unitymedia (ISH)

Einige Dinge, die ich gelernt habe, während ich mich mit Internet über Kabel von href="http://www.unitymedia.de">UnityMedia (ehemals Ish) beschäftigt habe:
  1. Die Authentifizierung läuft über eine Geräteadresse des Modems. Man trägt also in das Gerät keine Zugangsdaten (wie bei DSL) ein, sondern stöpselt das Gerät einfach an eine verfügbare Antennendose.
  2. Falls man ein anderes Gerät an die Dose anschließen möchte, muss die Geräte-ID erst in der Schaltzentrale auf den eigenen Namen freigegeben werden.
  3. Man kann theoretisch mit einem registrierten Kabelmodem von jedem beliebigen Ish-Anschluss ins Netz. Allerdings ist es dem Provider möglich, ein Modem bis zu seinem Anschluss zurückzuverfolgen. Gestohlene Modems können also erkannt und gesperrt werden. Ein auf EBay erstandenes Kabelmodem kann nicht einfach verwendet werden.
  4. Die Motorola-Modems reagieren im internen Netz auf 192.168.100.1., reichen jedoch die offizielle IP-Adresse direkt durch. Es findet also kein NAT im Modem statt.
  5. Der Default Login auf dem Modem geht über username "admin", password "motorola".
  6. Der Standard, nach dem Cable-Modems zertifiziert werden, lautet DOCSIS.

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