Dienstag, 25. August 2009

Bewusstsein für Kamera-Überwachung schaffen: öffentliche Kameras auf Google Maps

Den Menschen ist einfach nicht bewusst, wo sie überall überwacht werden. Da helfen auch die kleinen Schildchen "Dieser Platz ist kameraüberwacht." nicht.

In Österreich katalogisiert Orwell.at sämtliche Kameras an öffentlichen Orten. Die Stadt Leipzig wurde von der engagierten Gruppe "Leipziger Kamera" überwachungskamerabezogen kartografiert.
Noch lehrreicher für den Webseitenbesucher wäre es, wenn die zugehörigen Bilder nicht die Kamera, sondern ein Bild aus Sicht der Kamera selbst zeigen würde.

Daher mein Aufruf:
  1. Geht mit Stehleitern zu Laternenpfählen, an denen Überwachungskameras befestigt sind,
  2. schießt ein Foto aus dem Blickwinkel der Kamera,
  3. ladet das Foto inkl. Geodaten zu flickr.com ("Add to your map") oder ähnlichem hoch!
Nur so werden die Menschen merken, dass hier vielleicht nicht nur die Straße, sondern auch ihr eigener Hauseingang oder gar ihr Wohnzimmerfenster mit überwacht wird.

Aber vielleicht finden manche Leute das ja sogar gut. So können sie sicher sein, nicht von den vielen kinderschändenden Terroristen da draußen bedroht zu werden.

Freitag, 31. Juli 2009

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Dienstag, 26. Mai 2009

Instant Messaging unter Android

Für das Google G1 Android gibt es im Market und darüber hinaus im sonstigen Internet einen Haufen Instant Messenger.
Hier eine Momentaufnahme:
NameAIMMSNJabberYahooICQ
Jabiru--X--
Hi AIMX----
AIMerX----
Daneben gibt es noch Meebo, eBuddy und Palringo. Diese unterstützen zwar einen Haufen Dienste. Die Protokolle haben sie aber gar nicht selbst implementiert, sondern übertragen die Account- und Password-Daten zum Server des Chat-Software-Lieferanten, der sich dann im Namen des Nutzers an den entsprechenden Netzen anmeldet. Das bietet zwar den Vorteil einer schlanken Client-Software. Dennoch verliert man jegliche Privatsphäre gegenüber dem Vermittler, da sämtliche Chat-Dialoge über dessen Server geschleust werden.

Update:
Auch IM+ (lite) scheint sich erst an einen zentralen Server zu wenden und implementiert die Protokolle nicht im Client. Dies hat erst ein "tcpdump" mit einem im Hintergrund laufenden "Connectbot" gezeigt. IM+ lite ist daher ebenfalls in der obigen Tabelle nun nicht mehr aufgeführt.

Montag, 25. Mai 2009

Tariftransparenz bei Vodafone

...gibt es zunächst nicht.
Auch eine Suche auf den Webseiten führt nicht immer zum gewollten Ergebnis.
Die vertragsrelevanten Dokumente bei Vodafone D2 sind die InfoDok-Dokumente.
Darin kann man relativ gezielt via Google suchen, in dem man die Suche einschränkt:
filetype:pdf site:vodafone.de

Freitag, 22. Mai 2009

Google G1 Android Hacking - Root, SimUnlock entgooglefizieren

Android ist der neue Senkrechtstarter unter den Smartphone-Betriebssystemen. Seit T-Mobile das G1 und Vodafone das G2 mit eigenem Branding verkaufen, ist der Marktanteil auf ca. 5 % gestiegen und ist damit mit Symbian gleichgezogen. Das iPhone beansprucht noch 50% - noch.

Wie das iPhone hat ein T-Mobile G1 allerdings mehrere Einschränkungen:
  1. Es wird mit einem SIM-Lock auf das Netz von T-Mobile ausgeliefert.
  2. Es arbeitet mit dem Linux-Derivat Android als Betriebssystem, jedoch ohne den vollen Root-Zugriff (Administratorzugang).
  3. Synchronisation der Daten (Adressen, Kalender, Mails,....) ist nur Google vorgesehen. Standard-Zusatzlösungen helfen dann, die Google-Dienste mit dem eigenen Laptop (Outlook, Thunderbird etc) zu synchronisieren.
Einen SIM-Unlock-Code kann man auf EBay erwerben.
Root-Zugriff erhält mit dem geknackten Image von Jesus Freke.

Sonntag, 10. Mai 2009

Ubuntu PIM-Synchronisation via SyncML mit Funambol, Evolution, Thunderbird, Android G1, Nokia E61i ...

Die ganze Welt synchronisiert mit Outlook. Die ganze Welt? Nein, wie immer hilft Linux, sicher vom Mob abzusetzen. Wenn man dann noch ein Android Google G1 Handy besitzt und die eigene Paranoia einen davon abhält, sämtliche Adress- und Kalenderdaten auf einen Google-Server zu synchronisieren, dann fängt man an, noch aktiver nach Alternativen zu suchen.

Opensync ist zwar ein tolles Projekt, das aber leider unter chronischem Entwicklerressourcenmangel leidet. Funambol hingegen verfolgt kommerzielle Interessen und lockt mit einer Open-Source-Grundvariante des eigenen Servers.

Der Funambol Server

Die Installation des Servers (Funambol DS 7.1.0 oder 8.0) unter Ubuntu 8.10 gestaltet sich recht einfach.
In jedem Fall ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung zu empfehlen.
Die wichtigsten Punkte in Kürze:
  • Da Root-Rechte erforderlich sind, sind Installationsskript und Admintool mit sudo zu starten.
  • Das Java Admin Tool aus dem Verzeichnis /opt/Funambol starten
  • Admin-Password ändern im Konfigurationsast users und sich erneut am Admin Tool anmelden, da er sonst mit dem alten Password versucht, Befehle an den Server zu senden
  • Unter Server Settings die Server URI eintragen. Standardmäßig ist dies http://ip-Adresse:8080/funambol/ds
  • Für die Synchronisation mit Thunderbird Lightning wird iCal-Support benötigt. Thomas Busch beschreibt in seinem Blog, wie das geht. Allerdings konnte ich Version 0.9.1 nicht von den Addon-Mozilla-Seiten, sondern nur von den Funambol-Community-Seiten installieren.

Funambol-eigene Clients

Die Standard-Installation liefert zum Testen zwei Clients mit: Der Web-Client ist leider von den Entwicklern etwas vernachlässigt worden. Er dient eigentlich nur allerersten Verifikationen der Installation, da er nicht alle Felder eines Datensatzes anzeigt.

Konfiguration des Nokia E61i für SyncML

Unter Menü->Verbind.->Synchron. ein Neues Synchron.-profil anlegen.
Unter Programme->Kontakte als Externe Datenbank card eintragen.

Konfiguration des Android Google G1

Viele mögen fragen, warum man sich ein Google-Telefon mit T-Mobile-Branding besorgt, um es dann nach einem SIMUnlock mit einer Karte eines anderen Providers ohne Google-Integration zu verwenden. Kurze Antwort: Ein Open-Source-Betriebsystem mit Linux-Grundlage ist eine gute Alternative zu Windows Mobile und dem leider auf kraftvollen Smartphones IMHO noch etwas hinterherhinkenden Symbian S60 (von einem proprietären Betriebssystem eines Obsthändlers, der aus seiner Ware immer erst ein Stück herausbeißt, bevor er sie verkauft, ganz zu schweigen).
Android sieht also zunächst nur die Synchronisation mit dem Google Adressbuch, Google Kalender, Gmail etc. vor. Diese Sychronisation muss man zunächst unter Settings auch erst explizit abschalten.
Eine alternative Synchronisation bietet das SyncML-Protokoll. Mittlerweile unterstützt der SyncML-Client von dem Open-Source-Community-Projekt für Funambol neben Kontaktsync. auch Kalender und andere. Dazu ist allerdings - stand heute - die Installation der Debug- bzw. Beta-Version erforderlich.
Wenn man selbst einen Funambol-Server einsetzt, konfiguriert man diesen unter Menü->Settings mit der Server-URI http://ip-adresse:8080/funambol/ds. Den User sollte man zuvor im Java Admin Tool angelegt haben. Zum Test kann man auch den Testuser "guest" mit Password "guest" verwenden, sofern man den noch nicht gelöscht hat.

Da die Software noch einige Fehler aufweist, kann es - gerade bei Datenmengen um mehrere hundert Datensätzen - zu Abstürzen kommen. Dies zieht u.U. auch Dateninkonsistenzen, wie z.B. doppelte Einträge, nach sich.
Wenn sich dann die Kalender- oder Contacts-Applikation nicht mehr starten lässt, muss man die entsprechende Datei auf dem Handy löschen. Für den Kalender ist dies:
/data/data/...

Konfiguration von MS Outlook 2003 für Funambol

Auch für Outlook gibt es ein Plugin. Wenn man nicht als Administrator arbeitet, ist dieses Plugin nicht ganz leicht zu handhaben: Die Installation als Admin lief glatt. Allerdings hat bei mir bisher als normaler Nutzer nur der Aufruf über das Start-Menü, nicht über das Icon in Outlook, funktioniert.
Hier trägt man unter Optionen wieder die Server-URI, den Nutzernamen und das Passwort ein. Testweise kann man auch nur eine "One-Way-Synchronisation" Outlook->Server vornehmen. Dann zerschießt man sich seine Outlook-Kontakte nicht. Allerdings ist in jedem Fall das Arbeiten mit einer Testkopie anzuraten. Verwendet man mehrere Outlook-Profile, wird das aktuell in Outlook aktive Profil angesprochen.

Aktuelles Problem: Bei 2100 Kontakte bricht er die Synchronisation nach Kontakt Nr. 679. Problem mit dem Datensatz? Zeichensatz?

Synchronisation von Evolution mit Funambol

Das Tool SyncEvolution sorgt bei der Synchronisation für die korrekte Behandlung von doppelten Einträgen.

Genesis ist ein grafisches Front-End unter Gnome für SyncEvolution.

Hat man die Konfiguration angelegt, z.B. via Genesis, liegt diese im Verzeichnis "~/.config/syncevolution/<profilname>".
Diese sollte vor allem folgende Zeilen enthalten:
syncURL = http://<funambol-ip-adresse>:8080/funambol/ds
username = <funambol-username>
password = <funambol-password>
SSLVerifyServer = 0
SSLVerifyHost = 0

Die letzten beiden Zeilen sind u.a. dann eine schnelle Abhilfe, wenn man den "error code 511" erhält. Allerdings sollte man diese Authentifizierung nur abschalten, wenn man nicht über unsichere Netze synchronisiert.

Dienstag, 24. März 2009

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Mittwoch, 18. März 2009

zweiter Bildschirm an ATI Radeon X1600 um 90 Grad drehen

Unter Windows XP mit SP3 lässt sich der Bildschirm an ATI-Radeon-Grfikkarten nicht mehr um 90 Grad drehen - auch wenn das Catalyst Control Center diese Option anpreist. Dies ist Microsoft als Problem von Service Pack 3 bekannt.

Treiber herunterladen (Treiber allein statt Full Suite ist ausreichend).

inf-Datei bearbeiten

In der Datei
CX_75974.inf
in
C:\ATI\SUPPORT\9-2_xp32_dd_ccc_wdm_enu_75974\Driver\Driver\XP_INF
kopiert man sich eine Zeile und ändert dort den Namen, ggf. die Vendor ID (1002) und Geräte-ID (71C5). Die genauen Werte erfährt man durch Starten des Catalyst Control Centers unter Informationscenter->Grafikhardware.
Im Fall der "AIT Mobility Radeon X1600" habe ich also einen Eintrag hinzugefügt:
"ATI Mobility Radeon X1600" = ati2mtag_RV530, PCI\VEN_1002&DEV_71C5

Über Gerätemanager neuen Treiber installieren
  • Start->Systemsteuerung->System, Hardware, Gerätemanager
  • Unter "Grafikkarte" Doppelklick auf die "ATI Radeon"
  • Treiber, Aktualisieren...
  • "Nein, diesmal nicht", weiter
  • Software von einer bestimmten Quelle, weiter
  • Nicht suchen, weiter
  • Unter "Datenträger" das Verzeichnis C:\ATI\SUPPORT
  • \9-2_xp32_dd_ccc_wdm_enu_75974\Driver\Driver\XP_INF suchen
  • CX_75974.inf auswählen
  • ATI Radeon aus der Liste auswählen, weiter
  • Installieren und Rechner neustarten
Das CCC muss NICHT neu installiert werden.

Bildschirm drehen

Im Catalyst Control Center unter Anzeigen-Manager wählt man nun den zu drehenden Bildschirm aus und gibt unter "Drehung" den Drehwinkel an.

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Zuletzt aktualisiert: 3. Jan, 22:11