Freitag, 25. Dezember 2015

QNAP-Backup mit rsnapshot

Da die internen BackUp-Mechanismen von QNAP nicht meine Anforderungen erfüllen, musste ich hier selbst Hand anlegen.

Die Anforderungen sind:
  1. Automatisiertes, zeitgesteuertes Backup
  2. Zielsystem: unterschiedliche,externe USB- und eSATA-Platten. Das System soll selbst erkennen, welche Platte aus dem Pool aktuell verbunden ist.
  3. Es soll der Stand eines jeden Tages rekonstruierbar sein. Dies beinhaltet das Wiederherstellen von versehentlich gelöschten oder überschriebenen Dateien.
  4. Das Datenvolumen soll nur ansteigen, wenn sich Änderungen ergeben haben.
Anforderung 4 wird durch Verwendung von Hard Links auf dem Zielsystem erreicht. Hier bietet sich rsnapshot als Lösung an.

Dienstag, 10. November 2015

QNAP internal backup function - reverse engineering

QNAP offers to connect an external USB or eSATA drive and start a pre-defined backup job immediately after automount. In addition, the device is umounted after the job has finished. The "eSata" LED shows if the devices is still mounted (and the job is still running).
Up to that point, the concept suits my requirements perfectly.
What I am missing is a versioning. And it this should be efficiently consuming the drive space. Technically speaking, I would like to see the usage of hardlinks for files that did not change and a versioning by directories named by date.

I could just install some rsnapshot script plus udev rule for automounting. But I would like to understand how the internal mechanism works.

When the device is plugged, it is mounted under
/share/external/...

If a backup process is configured via the QNAP backup manager,
ps xa shows
qsync -j:Job65 -c:/mnt/HDA_ROOT/.config/qsync/extdrv.conf

Furthermore,
/usr/bin/qsyncman
is running.

This service is started on boot-up via
/etc/init.d/qsyncman.sh start

Configuration files can be found in
/etc/config/qsync

/etc/config/qsync/extdrv.conf contains a list of all configured backup jobs (mapping of directories to an external medium).
/etc/config/qsync/qexthost.conf lists all the known external media (USB drives) incl. drive ID ("INetAddr"), file system ("FtpPassword"), volume name ("FtpAccount"), hardware vendor ("Password"). The field names ae misused here.
/etc/config/qsync/qsyncd.conf defines a port 8899.

Donnerstag, 6. August 2015

Fehler im tiptoi Globus

Der tiptoi Globus enthält eine der umfangreichsten Audio-Datenbanken unter den tiptoi-Spielen und -Büchern.
Leider enthält er aber auch einen Haufen Fehler. Einige davon fallen zunächst gar nicht auf.

Im Folgenden habe ich die Fehler nach Wissenkategorien des tiptoi-Globus-Spiels sortiert:
  • Geographie:
    • Kolumbien: Der Text nennt den Ländernamen gar nicht explizit. Bei anderen Ländern ist dies jedoch der Fall.
  • Zeitzone:
    • Hawaii: aktuell: "Hawaii ist der 50.Bundestaat der USA.", sollte sein: "Hier ist es x Stunden früher als in Deutschland."
    • Franzöisch Polynesien: aktuell: "Franzöisch Polynesien ist ein Übersee-Department von Frankreich.", sollte sein: "Hier ist es x Stunden früher als in Deutschland."
    • Azoren: aktuell: "Die Azoren gehören zu Portugal.", sollte sein: "Hier ist es x Stunden früher als in Deutschland."
  • Höchster Berg:
    • Azoren: fehlt
    • Französisch Polynesien: fehlt
    • Hawaii: fehlt
  • Fläche:
    • Azoren: fehlt
    • Französisch Polynesien: fehlt
    • Hawaii: fehlt
  • Hauptstadt:
    • Chile: fehlt
  • Einwohner:
    • Chile: fehlt

Samstag, 2. Mai 2015

Freifunk auf Picostation M2

Es hat geklappt: Ich habe die Freifunk-Firmware auf meine Picostation M2 aufspielen.
  1. Firmware für Freifunk herunterladen! Dabei benötigt man die FACTORY-Version, nicht die SYSUPGRADE. Weiterhin gibt es keine, die explizit für Picostation ausgelegt ist. Man muss die "bullet"-Version verwenden, die "Nanostation"-Version funktioniert nicht.
  2. Flashen via TFTP. Hier hat die Anleitung von Ubiquity geholfen.

Samstag, 7. Februar 2015

Ozobot - Programmieren spielend gelernt?

Ich habe mir zwei Ozobots gekauft, in der Hoffnung, ein pädagogisches Instrument gefunden zu haben, Kindern Programmieren näher zu bringen.

Zunächst einmal war es schwierig, sich die Roboter nach Deutschland liefern zu lassen, ohne einen zu hohen Aufpreis zu zahlen.
Den Vorschlag von Ozobot auf Twitter, über den Ebay.com-Shop oder robotshop.com zu bestellen, habe ich dann doch nicht befolgt, sondern über einen Amazon-Händler einen besseren Deal erzielt.

Was kann Ozobot?

Er kann die Farbe von Linien auf einem Blatt Papier oder Tablet in schwarz, rot, grün und blau unterscheiden. Die erkannte Farbe zeigt er durch eine LED. Der Linie kann er folgen.
Auf einer schwarzen Linien können Farbcodes eingebettet sein, die durch eine Abfolge von zwei bis vier rote, grüne und blaue Felder ein Kommando kodieren.

Ist das alles?

Auf den ersten Blick ja. Installiert man sich dann jedoch auf seinem iOS oder Android device die App "Ozogroove", kann man weitere Features entdecken.
Mit der App kann man den Ozobot in einen Makro-Modus versetzen, in dem er mit einer Schrittfolge (einen "Tanz") vorab programmiert werden kann. Diese kann er dann wieder abspulen. Programmiert man denselben Tanz parallel in mehrere Ozobots und startet sie gleichzeitig, können sie synchron Formation tanzen.
In den Programmiermodus sowie ins Abspielen des Gespeicherten versetzt sie eine schnelle Farbblinkfolge auf dem Handy. Diese Codes sind offiziell nicht dokumentiert.

Kann man den Ozobot programmieren?

Die erste offensichtliche Variante ist die "Programmierung" durch Farbcodes auf einem Liniensystem. Leider lässt dieses keine "Wenn, dann"-Entscheidungen zu, sondern nur deterministisches Handeln. Hinzu kommt eine Zufallskomponente an Kreuzungen, sofern es vorher kein eindeutiges Abbiegekommando gab.

Die zweite Art der Programmierung funktioniert nur über Apps wie Ozogroove, da nur so der Ozobot in den entsprechenden Modus geschaltet werden kann. In diesem Fall ist das "Programm" noch linearer (Es gibt keine Kreuzungen). Es werden eine Folge an Tanzschritten auf der App aneinander gereiht. Der Ozobot spielt diese dann der Reihe nach ab.
Die Möglichkeiten der Schritte sind hier sehr variantenreich. Varianten im Ablauf lassen sich jedoch nicht einbauen.

Turing-Vollständigkeit erreicht der Ozobot also nach aller Wahrscheinlichkeit nach nicht (sofern es nicht noch weitere versteckte Features gibt). Wenn man unter Programmierung jedoch die serielle Aneinanderreihung von Befehlen versteht, kann man dies hiermit durchaus spielerisch lernen.

Was läuft nicht so gut?

Leider erkennt der Ozobot nicht immer alle Farbcodes. Dies trifft sowohl auf die selbstgezeichneten oder ausgedruckten Linien wie auch das Programmiergeflacker der Android-App zu.
Papiere sollte nicht geknickt sein. Das kann zum Hindernis werden.

Tipps:

Wenn auf einem großen Bogen auf einem Tisch mit dem Ozobot experimentiert, der könnte vielleicht als erstes das vorliegende DIN-A0-Blatt mit einem Rand aus (von außen nach innen) einer Roten, einer darinliegenden blauen und ganz innen einer schwarzen Linie.

Weitere Experimente folgen....

Kindern programmieren beibringen: Scratch, Ozobot, Mindstorms, Intellilok

Die Welt wird digital. Ein Knopf schaltet nicht mehr nur an und aus, sondern aktiviert an ganzes Programm. Dafür sollten unsere Kinder (diesen Jahrtausends) früh ein Gefühl entwickeln. Tun sie das nicht sowieso, indem sie Mamas und Papas Smartphone bespielen, die Spülmaschine einschalten, beim Fahrkartenkauf in der Straßenbahn helfen?
Teilweise, glaube ich. Doch als wir gemeinsam eine Spülmaschine selbstgebaut haben (Blogpost folgt), wurde mir klar, dass die Analyse ("Was passiert da drin, wenn ich den Knopf drücke?") nicht selbstverständlich ist.

Zunächst hatte ich bereits in eine Lego-DUPLO-Eisenbahn investiert. Aber nicht irgendeine, sondern die mit "Programmbausteinen": Eine IntelliLok. Hier gibt es neben dem ersten Standard-"Programmierbaustein" einer jeden Modelleisenbahn, der Weiche, noch Bausteine, die man auf die Schienen legen kann. Richtungswechsler, STOP-Bausteine, einen Tank-Baustein, bei dem die Lok erst nach dem Tanken weiterfährt, eine Hupe und drei weitere.
Leider hat LEGO die IntelliLok aus dem Programm genommen. Entsprechend haben sich die Preise auf Ebay entwickelt.

LEGO Mindstorms ist sicher cool. Aber doch etwas teuer. Zudem ist es wohl eher für Kinder ab 8 oder älter.

Ähnlich verhält es sich mit Scratch, welches durch den Raspberry PI bekannt geworden ist. Zudem handelt es sich um eine reine Software-Variante und haptische Aspekte.

So bin ich auf Ozobot gestoßen. Erste Erfahrungen berichtet ich im folgenden Blog-Post.

Sonntag, 4. Januar 2015

Folder/Ordner für icons unter Cyanogenmod

Seit einigen Tagen habe ich nun Cyanogenmod auf meinem Samsung Galaxy Note 2.

Ich komme zwar nicht aus der Handbuchlesegeneration, aber dennoch habe ich vergeblich nach einem Hinweis gesucht, wie man im "Launcher" (Trebuchet heisst er bei CM11) mehrere Icons auf dem Homescreen thematisch in Ordnern zusammenfasst.

Apps werden - wie in anderen Android-Varianten auch - zunächst in der "App-Übersicht" angezeigt. Das Original Stock-ROM von Samsung bietet hier bereits die Möglichkeit, die Apps manuell zu sortieren und in Ordnern zusammenzufassen.
Das geht bei CM11 nicht. Man kann sie zwar nach unterschiedlichen Kriterieren sortieren (Titel, Aufrufanzahl und Installationsdatum). Individuellere Sortierung ist aber nur auf dem Homescreen (deutsch: "Startbildschirm") möglich.

Weder in den Startbildschirm-Optionen (im Homescreen auf die "Menu"-Taste drücken und nach unten scrollen) noch anderswo findet man einen Punkt, den einem Bill Gates einkonditioniert hat: "Neuer Ordner".
Wie lege ich dennoch einen an?

Ganz einfach: Man schiebt ein Icon auf ein anderes, indem man es lange Gedrückt hält und dann auf einem anderen "fallen lässt".
Den Ordnernamen kann man dort auch vergeben.



Dass mir dies einen Blog-Eintrag wert ist, mag der Nullerjahre-Generation ein Fremdschämen wert sein. Dann ist es eben nur für meine Mama..... falls sie denn dann bald ein Smartphone haben sollte....

Um die Trennung vom Original-ROM mit "Touchwiz"-Erweiterung zu verschmerzen, habe ich noch aCalendar+ gekauft, damit ich Termine aus dem Kalender mit anderen per iCal/vCal teilen kann. Für den S-Pen habe ich auch bereits einige Apps getestet, allerdings noch keine gute Handschrifterkennung gefunden.

Freitag, 15. August 2014

ePetitionen und Onlinekampagnen im Vergleich - ein quantitativer Benchmark

....ich würde ihn gerne liefern, kann es aber aktuell noch nicht: Einen zahlenbasierten Vergleich der großen Onlinekampagnen-Webseiten, wie Schön wäre es, wenn sich dies noch mit viralen Kampagnen vergleichen ließe, die sich auf Twitter, Youtube oder facebook organisieren....

Mir schweben folgenden "Meßwerte" bzw. statistischen Zahlen vor:
  • Anzahl der Kampagnen pro Jahr
  • Anzahl Unterschriften in Summe pro Jahr
  • durschschnittliche Anzahl Unterschrift pro Kampagne pro Jahr
  • Anzahl erfolgreiche Kampagnen pro Jahr (Erfolgreich = Erreichung des Ziels/Erfüllung der Forderung, für das/die die Unterschrift geliefert wurde.
  • Anzahl teilerfolgreiche Kampagnen pro Jahr (Teilerfolgreich = Hat Änderung bewirkt, nicht nur Aufmerksamkeit erzeugt, allerdings gestecktes Ziel nicht erreicht)
  • Anteil internationaler Kampagnen
  • Gründungsjahr

Wer kann - am besten mit Referenzen - helfen, diese Daten zu erheben? Gerne dazu einen Kommentar hinterlassen!

Freitag, 16. Mai 2014

Faschismus fängt beim Aasfraß an

...ist das beste Graffiti, das mir jemals begegnet ist. Es ist so schön grenzenlos übertrieben provokant und doch eindeutig und irgendwie zutreffend.

In Zeiten, wo vegetarisches Leben wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt, erhält es ja auch wieder Zeitgeist-Relevanz.

Aus irgendeiner Laune heraus habe ich diese Phrase jetzt mal gegooglet.
Das faszinierende Ergebnis war: Nur ein Eintrag! Mit einem Link auf ein Gemälde von Julia Jansen.

"Das kann nicht sein!", dachte ich mir. "So ein geniales Mnem kann nicht nur EINMAL im Internet verewigt sein."

Also befragte ich yahoo, bing und yandex. Das interessante Resultat waren unterschiedliche Ergebnisse, allerdings auch nur auf andere Webseite, die auf dasselbe Gemälde verwiesen.
Nicht einmal Google zeigt uns also das GANZE Internet.

Ich schrieb Julia Jansen eine Mail und bekam die Bestätigung: "ja, stimmt, ich kannte das Graffiti."
Das zumindest bestätigte: Der Erfinder des Graffitis ist über zehn Jahre lang nur ein einziges Mal kopiert worden. Und: Es ist niemand parallel auf diesen Ausspruch gekommen - oder hat es zumindest nicht verfacebookt (mal sehen, wann der Duden das Wort aufnimmt).

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen: Nur zwei Tage später (heute) wiederholte ich die Suchanfrage und bekam mehr Suchergebnisse! Google forscht also intensiver, falls es Interesse für ein Thema gibt!?!?

Weiterhin interessant: Bing wies mich darauf hin, das "einige Ergebnisse ausgeblendet" seien. Nach Bestätigung, dass ich 18 sei, konnte ich in einem versteckten Einstellungsmenü "Safesearch" ausschalten. Mir wurde dann doch tatsächlich ein zweites Suchergebnis angezeigt:
http://www.etymologie.info/~e/d_/de-woerte.html
Das zeigt nur, wie stumpf Zensur funktioniert. Zeigt aber auch, wie sehr unsere Wahrnehmung bereits durch Internetkonzerne gesteuert wird.

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