Samstag, 30. Dezember 2006

Linux Ubuntu 6.10 Edgy auf HP Compaq nc8430

Ubuntu 6.06 LTS Dapper Drake läßt sich auf dem HP-Notebook Compaq nc8430 ohne größere Probleme installieren.

Mittlerweile bin auch auch einfach auf Ubuntu 6.10 Edgy Eft umgestiegen. Methode 1 von der gegoogleten Seite funktioniert prima.

Kleinere Hindernisse stellen dar:
  1. WLAN über die interne Intel Centrino Schnittstelle
  2. Bluetooth
  3. eine WSXGA-Auflösung auf der ATI Radeon X1600
Noch nicht im Fokus, aber sicher in Zukunft noch interessant:
  1. Fingerprint-Scanner, Fingerabdruck als Login
  2. TPM-Chip
  3. HP-Quicklaunch-Tasten
  4. das interne Modem
Grafikkarte

Die hohe Auflösung läßt sich schnell erreichen, wenn man der entsprechenden Howto folgt.
Im Wesentlichen muss der "vesa"-Treiber durch den ATI-Treiber "fglrx" ausgetauscht werden. Diesen gibt es im "restricted"-Repository.

WLAN mit WPA

Bei dem eingebauten WLAN-Modul handelt es sich um den Intel 3945 Chipsatz. Das Gerätetreiber-Modul dafür heißt ipw3945. Dazu editiert man die /etc/modules:
sudo gedit /etc/modules
Einfach eine Zeile am Ende hinzufügen:
ipw3945
Zur WPA-Unterstützung fügt man in /etc/network/interfaces die Funkkarte hinzu:
auto eth1
pre-up /sbin/wpa_supplicant -ieth1 -c/etc/wpa_supplicant.conf -Bw; sleep 8;
post-down killall -q wpa_supplicant
iface eth1 inet dhcp

Wichtig dabei: wpa_suplicant wird NICHT mit dem Treiber ipw, sondern mit wext gestartet. Wird die Option "-D" (wie im Beispiel) nicht angegeben, wird "wext" implizit automatisch gewählt.
Zur eigentlichen WPA-Konfiguration ist noch die Datei /etc/wpa_supplicant.conf anzulegen:
ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
eapol_version=1
ap_scan=2
network={
ssid="namedeswlans"
proto=WPA
scan_ssid=1
key_mgmt=WPA-PSK
pairwise=TKIP
group=TKIP
psk=123abc123123123...12313
}

An einigen Stellen im Netz findet man Empfehlungen zur Parameterwahl "CCMP" für die Optionen "pairwise=" und "group=". An einer Fritzbox mit WLAN-Einstellung "TKIP (WPA)" funktioniert dies nicht.
Die Zeile mit der Option "psk=" lässt sich mit folgendem Befehl erzeugen und erspart dem WPA-Treiber die Konvertierung vom Klartext auf hexadezimal bei jedem Start:
wpa_passphrase namedeswlans passwort

Bluetooth

Unter Windows XP liefert HP ein Tool, mit dem man WLAN und Bluetooth getrennt ein und ausschalten kann. Dies ist unabhängig von der WLAN-Taste. Sollte man auf einem Dual-Boot-Rechner also mit diesem Tool Bluetooth deaktiviert haben, kann man es unter Linux auch nicht durch Drücken der WLAN-Taste einschalten.
Hat jemand ein Tool unter Linux gefunden, das der Funktionalität des WIndows-Tools entspricht, damit ich dafür nicht immer Windows booten muss?

ACPI - Stromsparen
acpi
nennt nur den Level-Battery, ThermalZones scheint noch nicht zu funktionieren. Dadurch läuft die gesamte Zeit der Lüfter.

Dienstag, 19. Dezember 2006

Freephone iPhone - zweite und dritte Nummer nutzen

Schön, dass der iPhone-Vertrag nicht an den DSL-Anschluss gekoppelt ist. So kann ich wenigstens dies über einen anderen Anbieter nutzen.

Doch auch die Nutzung der zweiten und dritten Rufnummer hat ihre Tücken:
Für die erste Rufnummer ist der Login-Name
Vorname.NachnameZiffer
Für jede weitere Rufnummer muss als Login Name die Rufnummer inklusive Vorwahl (mit führender Null, ohne Ländervorwahl) eingetragen werden.

Gesagt wird einem das nicht.

Montag, 18. Dezember 2006

Der 13. Freenet-Komplett-Termin

Die Telekom war da!
Ja. Leider war erst drei Minuten nach denen jemand zuhause... sofern man der Postkarte glauben kann, die die hinterlassen haben.

Nur interessant, was mir dort als Notiz hinterlassen wurde:
Sehr geehrte Damen und Herren,

der Service-Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG war im Auftrag Ihrer Telekommunikationsfirma

ARCOR

bei Ihnen.


Wie bitte? Wissen die nicht einmal, für wen die arbeiten?

Und das an dem Tag, den unsere Kanzlerin der IT-Branche widmet.

Digitaler Bilderrahmen als Mobilfunk-Geschäftsmodell

In jedem Elektronikgeschäft sieht man sie jetzt: Die digitalen Bilderrahmen.
Im Wesnetlichen handelt es sich dabei um einen LCD-Bilderschirm mit 15cm Diagonale, einem Rahmen aus schickem gebürstetem Aluminium (o.ä.) und einem SD-Kartenschlitz inkl. ein wenig Steuerelektronik.

Das Gerät zeigt dann alle Bilder auf der SD-Speicherkarte im Minutentakt wechselnden Rhythmus an.

So entgeht man dem Problem, aus den 547 in Spanien geschossenen Digitalfotos, die besten drei für die Wohnzimmerwand auszuwählen. Nun reicht die Auswahl der besten 50.

Wäre es nicht gut für die Mobilfunkprovider, einen solchen Rahmen (mit Logo-Branding, versteht sich) herauszugeben, der KEINEN SD-Slot und KEINE Infrarot- oder Bluetooth-Schnittstelle enthält, sondern nur eine SIM-Karte.
Der Bilderrahmen hat dann eine Mobilfunknummer und kann MMS empfangen.

"Sag's doch einfach per MMS" braucht nicht nur ein sendendes Handy, sondern auch einen Empfänger, der sich freut, wenn er plötzlich auf seinem "MMS-Postfach" wieder einen Gruß vorfindet.

Ggf. kann ja die Absender per Tastendruck am Bilderrahmen abgefragt werden.

Die SIM-Karte ist natürlich soweit gesperrt, dass allein die Notrufnummer 112 angerufen werden kann. Alle anderen ausgehenden Anrufe werden blockiert. Dafür gibt es die Karte praktisch kostenlos.
Damit er die Karte auch nicht für den Empfang kostenloser Telefonate verwenden kann, könnte eine Rufumleitung zu einer Standardansage für alle diese Karten programmiert werden (die dann wiederum erläutert, dass man durchaus MMS auf diese Nummer schicken kann).
Alternativ wäre es denkbar, dem Kunden die PIN überhaupt nicht zu verraten und die Karte zu sperren.
Alternative 2 wäre ein SIMLock auf das Bilderrahmentelefon.

Um das Geschäft anzukurbeln, sollten netzinterne MMS auf das Gerät zunächst kostenlos sein.

Was würde ein Kunde dafür zahlen?

Samstag, 16. Dezember 2006

MMS2FAX - Faxen per Handy

Wer braucht heutzutage noch ein Faxgerät? -- erstaunlicherweise immer noch verdammt viele.

Wäre es dann nicht gut, die Kamerafunktionalität des Handies mal sinnvoll zu nutzen?

Welcher Mobilfunkprovider wird mir wohl "MMS2FAX" als Erster bieten?

Ich stelle mir das so vor:
  1. Ich lege das zu faxende Dokument auf den Tisch unter eine Lampe.
  2. Ich fotografiere es aus 40 cm Höhe mit dem Kamerahandy.
  3. Ich klicke auf "Versenden als MMS"
  4. Als Empfänger gebe ich 004940123123123@fax.vodafone.com an.
  5. Vodafone leitet die MMS für mich an die angegebene Faxnummer weiter und berechnet dafür 40 Cent.
  6. Ich erhalte eine SMS mit dem Faxbericht.
Eigentlich für den Nutzer ja nicht viel anders als MMS-to-postcard.

Freitag, 15. Dezember 2006

Eintrag 188 im Freenet-Support-Logbuch

Letzten Freitag und Montag nachmittag (Zeitspanne 13-17 Uhr, genauer können die sich ja nicht festlegen) hatten wir mal wieder einen Termin mit den "Technikern". Nach meiner Zeitrechnung Termin Nummer 13 (a + b, so fair rechnen wir mal).
Freitag und Montag verstrichen ohne ein Klingeln an der Tür, ohne eine Benachrichtung im Postkasten und ohne eine Rückmeldung von Freenet selbst.

Am Donnerstag nachmittag habe ich dann selbst nochmal meine Freunde dort unter 0800-3030590 angerufen. Die Wartemelodie summe ich jetzt schon mit. Über die Freisprechenfunktion kann man nebenbei noch E-Mails beantworten.
Endlich hatte ich mal wieder einen Festangestellten von Freenet am Apparat und keinen studentischen Aushilfs-First-Level-Supporter.

Meinen Sarkasmus nahm er zum Anlass, mir zu meinem 188. Eintrag im Freenet-Logbuch zu gratulieren (auf Nachfrage, zugegebenermaßen).

Doch: Warum hat der Termin nicht stattgefunden? Wie haben sich QSC bzw. die Telekom (zusammenfassend im Freenet-Jargon nur der "Netzprovider" genannt) dazu positioniert? Ist das Ticket geschlossen?

Antwort: Es gab wohl einen Computerfehler im Ticketsystem des "Netzproviders". Dabei sei mein Ticket nicht bearbeitet, der Termin nicht wahrgenommen worden. Eine Rückmeldung gab es deshalb an Freenet auch nicht. Das Ticket wurde also geschlossen.

Naja, für nächsten Montag und Dienstag nachmittag habe ich zwei neue "Vor-Ort-Termine" - die am Donnerstag Mittag per E-Mail (!!! Jungs, ich bin eigentlich offline!) bei mir angefragt wurden. Vielleicht schaffen die es ja noch im Jahr 2006 -- oder gar vor Weihnachten? Glaubst Du an den Weihnachtsmann?

Freitag, 8. Dezember 2006

Telekom-Techniker war wieder nicht da

Der 12. Freenet-Termin ist auch geplatzt. Jedenfalls gab es nicht einmal eine Notiz im Postkasten, dass jemand an der Haustür war.
Über die vertraglichen Vereinbarungen zwischen QSC und Telekom scheinen die Meinungen bei Freenet auch auseinander zu gehen:
  1. Einmal wurde mir mitgeteilt: Ein Technikertermin muss mit einer Unterschrift von mir als erfolgreich abgesegnet werden. Wenn die mich nicht erreichen, weil ich die Tür nicht aufmache, ist zumindest eine Karte im Postkasten zu hinterlassen.
  2. Ein andermal war die Aussage: Wenn der Techniker gar nicht ins Haus muss, sondern die Störung vielleicht in der Vermittlung oder am Verteilerkasten liegt, braucht er auch nicht vorbeikommen und eine Notiz zu hinterlassen.
Woher weiss ich, ob da überhaupt irgendwas passiert oder die einfach nur neue Termine in ihr Ticketsystem eintragen?

Mittwoch, 6. Dezember 2006

weiter im Freenet/QSC-Text

Der 12. Techniker-Termin.

Großzügig hat man die Wahl zwischen der Zeitspanne 8-12 oder 13-17 Uhr, montags bis freitags. Zeiten, in denen mal eh meistens auf der faulen Haut liegt und wartet, dass einen ein Telekomiker belustigt.

Einen Tag später habe ich dann heute mal abends die Hotline angerufen und unverbindlich gefragt, ob denn schon eine Rückmeldung vorläge. Nein, nichts dergleichen. Warten wir doch noch einen Tag. Das Ticket von QSC ist noch nicht geschlossen. Außerdem komme die Rückmeldung nur von QSC, nicht direkt von der Telekom.

Diesmal wollte ich sie mal austricksen. Das letzte Mal hatten sie behauptet, sie hätten meine Leitung von der Vermittlungsstelle aus durchgemessen und die Leitung sei perfekt. Es könne also nur am DSL-Provider oder dem Endgerät selbst liegen.
Mein Trick nun: Ich schließe mal bewusst KEINE Fritzbox an, die wohl nötig ist, um einen Abschlusswiderstand oder ähnliches zu bilden. Wenn die jetzt also ein Gerät am anderen Ende "hören", wo gar keins ist, sind es erwiesenermaßen nicht nur Pfeifen, sondern auch Lügner.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Voice-Blogs?

Heise schreibt von den "telcos 2.0". Hat dort IVR (interactive voice response) eine Zukunft? Bisher waren die Text-Ansage-Kisten ("Für Störungsannahme drücken Sie die Eins oder sagen Sie 'Störung'") ja noch recht statisch. Langsam wachsen zwar Voicemail (Mobilbox) und IVR zusammen. Aber Web 2.0 mit seinem "Social"-Aspekt ist es nun noch lange nicht.

Wie könnte ein Voice-Blog aussehen? vblog.com ist schon von einem Domain-Squatter belegt. Auf Google gibt "voiceblog" 440.000 Hits.

Per MoBlog senden ja schon genug Leute ihre Ideen per SMS, MMS oder E-Mail in den eigenen Blog. Wie wäre es mit einem kurzen Anruf?
Das ganze könnte man sich dann als podcast abbonnieren.
Schwups, ist man am Leben andere auch gleich klangtechnisch beteiligt.

Den Blog als Diktiergerät.

Vielleicht wäre das ein Business Case für Push-to-Talk (P2T, PTT).
...wenn es denn ein Hype werden sollte.

Per VoiceXML durch einen VoiceBlog browsen ist wohl doch etwas bizarr...

Grundlegendes Hindernis für diese neue "Trendwelle": Der visuelle Eindruck ist immer der wichtigste. Also muss das ganze mit einer "normalen" Webseite gekoppelt sein.
Grundlegender Treiber: Die Zahl der Analphabeten mit Internet- und Mobilfunk-Zugang nimmt rapide zu.

...Okay, meine Idee scheint wohl nicht ganz neu. Japan voicebloggt schon wie blöde.
Unter der Analphabetenannahme bietet sich allerdings ein noch größeres Potential für Voiceblogs in Tamil, Hindi oder so.

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