Unglaublich!
Da will einen EPlus im letzten Augenblick noch von der Kündigung abbringen und verwendet dafür einen Power-Dialer.
Genauer gesagt: Ich werde im Halbstundentakt angerufen, mit unterdrückter Rufnummer. Aufgelegt wird, bevor die Mailbox rangeht.
Hebt man ab, ist zunächst niemand dran.
Als es mir nach ca. 20 Anrufen und Telefon auf lautlos stellen zu bunt wurde, bin ich rangegangen. Mit dem festen Vorhaben: Ich melde mich als begriffstutzige Oma, die das CallCenter, das mir eine Zeitschrift verkaufen will, möglichst lange in ein sinnloses Gespräch verwickelt.
Dann meldete sich tatsächlich EPlus. Und die Dame fing sogar sofort an, sich zu rechtfertigen: weil sie tausende von Anrufen pro Tag machen müsse, werde ein Power-Dialer verwendet.
"Sie wollen einen Firmenkunden halten und nerven ihn deshalb 20mal am Tag mit anonymen Anrufen? Warum übermitteln Sie nicht die Nummer der Hotline?"
Andere Abteilung, war die Ausrede.
Liebe Eplus:
Schreibt in das Hotline-Logbuch, dass ein zurückrufender Kunde doch bitte zur Kündigungshotline durchverbunden werden soll. Übermittelt im Power-Dialer die Rufnummer "1000" oder "1010". Und die Welt ist wieder ein Stück besser.
superwallah - 19. Sep, 16:10
Xing unterstützt mittlerweile den
"mobile export", bei dem alle für einen freigegebenen Kontaktinformationen in
VCARDs exportiert werden.
Folgendes sollte verbessert werden:
- Der Export der Instant-Messenging-Informartion sollte nach RFC 4770 implementiert werden.
superwallah - 5. Sep, 21:20
Die Übergangsphase zwischen zwei Linux-Distributionen, dem alten SuSE (10.1 oder 10.0) zum neueren Ubuntu Dapper Drake 6.10, sollte so gleitende wie möglich erfolgen, da unter SuSE einige Programme installiert waren, die ich nach und nach erst unter Ubuntu zum Laufen bringen musste.
Also ein Dual-boot über grub.
Doch ich wollte mehr: Die Nutzer sollten in beiden Distributionen dasselbe home-Verzeichnis verwenden, damit keine Dateninkonsistenzen in der Übergangsphase entstehen.
Einiges musste ich anpassen:
Die Datei .Xauthority benötigt dieselben Informationen unter beiden Systemen. Dazu:
- SuSE booten
- Ubuntu-Partition temporär einhängen, z.B. /tmp/mnt_ubuntu
- Die Dateien abgleichen:xauth merge /tmp/mnt_ubuntu/home/beispieluser/.Xauthority
Unter Ubuntu muss die Datei .ICEauthority im home-Verzeichnis angepasst werden.
Die .bashrc kann im Wesentlichen von Ubuntu übernommen werden. Nach einem Vergleich habe ich zwei Zeilen von SuSE übernommen.
Das war's -- solange man denselben Mail-Client verwendet.
superwallah - 29. Aug, 08:04
GPG ist der freie Ersatz für die Verschlüsselungssoftware
PGP. Das zieht vor allem Probleme bei dem patentierten Algorithmus
IDEA nach sich.
Die dort in Kürze beschriebene Vorgehensweise sei hier nochmal ausführlich (für Gnupg 1.4.6) dokumentiert:
idea.c.gz kann man sich per
FTP herunterladen und ins Home-Verzeichnis abspeichern.
Dann geht man wie folgt vor:
cd
wget ftp://ftp.gnupg.dk/pub/contrib-dk/idea.c.gz
gunzip idea.c.gz
gcc -Wall -O2 -shared -fPIC -o idea idea.c
sudo mv idea /usr/lib/gnupg/
sudo chown root:root /usr/lib/gnupg/idea
echo load-extension idea >> ~/.gnupg/gpg.conf
Mit dem enigmail-Plugin kann man nun in Thunderbird auch IDEA-verschlüsselte Mails lesen.
superwallah - 19. Aug, 20:01
Neues aus der Ideenküche der Techno-Mashups: 1 PDA mit Kamera, Navigationssoftware (PNA mit Kamera) und 2D-Strichcode-Lesesoftware. In den 2D-Codes werden Orte kodiert, zu denen das Navi navigieren kann, ohne dass man eine Adresse eingeben muss.
Für die Bereitstellung der Ortsdaten muss dafür vorher ein Standard definiert werden, der GPS-Daten in 2D-Codes, z.B. dem
QR-Code, kodiert.
Publizieren kann man die Codes zunächst auf einer eigenen Mashup-Webseite, auf der der Nutzer auf einer GoogleMaps-Karte einen Ort anklickt, dessen GPS-Daten dann per
QR-Code-Generator in eine Grafik verwandelt werden.
Hat sich das System etwas etabliert, können die GPS-Barcode-Grafiken auch auf anderen Webseiten oder auf Plakaten und in Prospekten platziert werden.
So kann man sich durch Abfotografieren des Bildschirms oder der Zeitschrift von seinem Navi direkt zum Ziel führen lassen.
Anbieter werden Veranstalter sein, die Besucher zum Ziel lotsen wollen. Darüber hinaus könnten aber auch größere Parks ihre Besucher zu einzelnen Stationen auf dem Gelände leiten, indem der Besucher einfach das Symbol aus der Karte abfotografiert.
Ganz neu ist diese Idee übrigens nicht:
Japan ist dort sehr aktiv.
Außerdem habe ich in
Marcus Blog etwas gefunden.
superwallah - 8. Aug, 19:33
Nach der Reise lässt es sich nun am besten prüfen, was sich schließlich am besten rechnet:
- EC-Karte: Selbst in der Bergstadt Sa Pa gibt es mittlerweile einen Geldautomaten (ATM), an dem man mit EC-Karte abheben kann. Teilweise sieht man schon das "Maestro"-Symbol, häufig ziert aber nur das (gleichwertig) in blau gehaltene "Cirrus"-Symbol den Automaten.
- Abhebungen sind auf 2 Mio. Dong (knapp 100 Euro) begrenzt.
- Alle vietnamesischen Banken berechnen 20.000 Dong pauschal.
- Deutsche Banken lassen sich das Geldabheben im nichteuropäischen Ausland ebenfalls bezahlen. DIe Postbank berechnet 4,80 Euro pro Transaktion.
- Der zugrundeliegende Kurs ist recht gut.
- In Summe sind dies ca. 5% Gebühren.
- Kreditkarte: Bei Bargeldabhebung ist dies generell keine gute Option. Bei Zahlungen mit Kreditkarte schlagen viele Händler, Hotels und Restaurants dem Kunden die 3% auf den Preis drauf. Für Amex zahlt man mehr als für VISA.
- Bargeld: Getauscht werden kann in (wenig vertretenden) Wechselstuben, Banken oder direkt beim Bezahlen in Touristengeschäften und Hotel. Der allgemein angesetzte Kurs von 21000 Dong entspricht in etwa dem, was sich durch EC-Kartenabhebungen ergeben hat. Teilweise war dies sogar die leicht bessere Option (je nach Tageskurs).
- US-Dollar ist die weit akzeptierte Währung. Euros sind interessanter als Pfund.
- Münzen werden generell nicht akzeptiert.
Fazit: Trotz der 3% Aufschlag bei VISA-Aufschlag, ist diese Zahlvariante die günstigste und immer zuerst anzufragen. Den Beginn der Reise sollte man über Bargeldtausch finanzieren und nach Aufbrauchen der Reserven dann auf EC-Karte schwenken (Damit man nicht zu viel Bares bei sich tragen muss).
superwallah - 3. Aug, 23:00
Den Reisefuehrer von Buehler und Kothmann im Gepaeck ergaben sich folgenden Korrekturen und Ergaenzungen (hier zunaechst als Stichworte):
- Euro Wechselkurs offiziell 22.000 Dong, gerechnet wird jedoch mit 21.000 Dong.
- Saigon: Palast der Wiedervereinigung. Eintritt jetzt 15.000 Dong
- Nha Trang: Jungle Beach Resort. Jetzt 300.000 Dong pro Person inkl. 3 Mahlzeiten, Trinkwasser und Limetten-Saft. Fruchtsaefte sehr gut (5000 Dong)
- Hoi An: Phuoc An River Hotel. seit Februar 2007 die grosse Schwester des Phuoc An Hotels. 1km zum Strand. Shuttlebus in die Stadt. Preise 20-40 US$. www.phuocanriver.com
- Hoi An: Boa Khanh, Schneiderei. Ngoc ist nicht nur eine gute Verkaeuferin, sondern auch eine kompetente Beraterin. Preislich nicht das guenstigste, Qualitaet sehenswert. VISA-Zahlung ohne Aufpreis moeglich. 101 Tran Hung Dao. www.baokhanhsilk.com, baokhanhsilk@vnn.vn
- Hue: Phong Nha, 12 US$ fuer Zimmer mit zwei Doppelbetten.
- Hue: Binh Duong I jetzt auch mit Internet-PC auf dem Zimmer (10US$)
- Hue: Kaisergraeber. alle jeweils Eintritt 55.000 Dong
- Hue: Dzach Lau. Restaurant. Besitzer mit Verwandtschaft in Sueddeutschland spricht ein wenig deutsch. 55 Ben Nghe Street.
- Hanoi: Nam Hai 2 Hotel, schöne Zimmer (hohe, holzvertaefelte Decken, stilvolle Moebel) mit SatTV, Badewanne, AC, Fan, Minibar, 20 US$ inkl. BF, Internet, 40 Ma May Str, www.namhai2hotel.com
superwallah - 21. Jul, 14:17
Man kann sich bei Rucksackreisen stressen. Wir tun es nicht.
Unsere Stationen beschraenken sich fuer den Zeitraum von 4 Wochen auf:
0. Eine Nacht in Singapur
1. Ho Chi Minh City (Saigon)
2. Nha Trang (Jungle Beach Resort)
3. Hoi An (Schneidereien, Da Nang, Marble Mountains, My Son)
4. Hue (DMZ, alte Kaiserstadt)
5. Hanoi (Halong Bay (Insel, Schnorcheln, Bootstour), Sapa (Tour in die Berge), Ho Chi Minh's Mausoleum und Finales Shopping)
6. Eine Nacht in Singapur
Singapur haben wir effektiv genutzt:
Wenn man es bis um sieben schafft, sich ins Taxi zu setzen, kann man sich zum Zoo kutschieren lassen. Der Nachtzoo ist fantastisch.
Lerneffekt: Hotel vorbuchen! An Wochenenden bleiben nur noch die Loecher fuer unter 50 Euro pro Person frei.
Saigon:
Nach zwei Tagen hat man die Hauptattraktionen des Lonely Planet bzw. ReiseKnowHow abgeklappert. Unser erster Kauf im beruehmten (und somit touristischen) Ben Tranh Marktes: Ein Seidenschlafsack. Die beste Anschaffung des Urlaubes.
Die restliche Zeit haben wir mit Fruchtsafttrinken (Mango, Ananas, Papaya,.... meist ohne Milch, mit Eis, vor dem man aber hier keine Angst haben muss) verbracht, und dem Schlendern durch Strassen der Innenstadt, ueber die sich die Reisefuehrer ausschweigen und die deshalb touristenlos sind. Dabei entdeckten wir aber eine aufstrebende Partymeile (Mac Dinh Irgendwas), in der es sich die einheimischen Touristen gutgehen liessen.
Jungle Beach Resort:
In beiden Reisefuehrern empfohlen und daher mit einer jaehrlichen Preissteigerung von ca. 20 % belegt, war es bei Sylvio, dem Kanadier, und seiner Frau doch sehr abenteuerlich. Einsamer (wenn auch nicht wirklich malerischer) Strand. Super Mango-Shakes. Mittlerweile roch jedoch auch unser Schweiss so stark nach Frucht, dass die Fruchtfliegen sich fuer uns interessierten. Auch Knoblauch pur half nur gegen echte Muecken, nicht gegen diese Minifliegen. Die stechen zwar nicht, sind aber laestig vor den Augen. Da wir auf Fruchtsaft nicht verzichten wollten, sind wir nach zwei Tagen wieder gefahren - leider mit Zwischenstopp in Nha Trang, der naechsten Stadt mit Bahnhof (55 km vom Resort). Wir sassen eine Nacht in Nha Trang, unverstaendlicherweise dem St.Tropez Vietnams, in dem schon Prinz William und Madonna Urlaub machten, fest, weil alle Zuege, Busse und Inlandsfluege Richtung Norden fuer den Tag ausgebucht waren. Auch fuer den Folgetag gab es nur noch einen Nachtbus.
Nachtbus nach Hoi An:
Horror. Klimaanlage, damit es ueber atembare Luft gab. Die Kaesefuesse des Hintermannes an der eigenen Armlehne. Ein Stopp nach einer halben Stunde an einer Werkstatt (die Nacht war schon hereingebrochen), weil ein Reifen gewechselt - nein, ausgebessert (!) - werden musste. Dann 10 Stunden Geschaukel im Sitzen. Gut, dass wir unsere "Nackenhoernchen" dabei hatten. Ausserdem erfuellte wieder einmal der Seidenschlafsack seine Zwecke.
Hoi An:
Shopping, shopping, shopping. Massanzug, Wintermantel, Seidenkleider, ja sogar Lederstiefel nach Mass.....
Und zwei "Nike"-Sporttaschen als neuen Handgepaeckersatz.
Hoffentlich finden wir in Hanoi einen Platz zum Gepaecklagern, damit die Fahrt nach Halong und Sapa entspannt wird.
superwallah - 16. Jul, 12:02