Mittwoch, 18. März 2009

zweiter Bildschirm an ATI Radeon X1600 um 90 Grad drehen

Unter Windows XP mit SP3 lässt sich der Bildschirm an ATI-Radeon-Grfikkarten nicht mehr um 90 Grad drehen - auch wenn das Catalyst Control Center diese Option anpreist. Dies ist Microsoft als Problem von Service Pack 3 bekannt.

Treiber herunterladen (Treiber allein statt Full Suite ist ausreichend).

inf-Datei bearbeiten

In der Datei
CX_75974.inf
in
C:\ATI\SUPPORT\9-2_xp32_dd_ccc_wdm_enu_75974\Driver\Driver\XP_INF
kopiert man sich eine Zeile und ändert dort den Namen, ggf. die Vendor ID (1002) und Geräte-ID (71C5). Die genauen Werte erfährt man durch Starten des Catalyst Control Centers unter Informationscenter->Grafikhardware.
Im Fall der "AIT Mobility Radeon X1600" habe ich also einen Eintrag hinzugefügt:
"ATI Mobility Radeon X1600" = ati2mtag_RV530, PCI\VEN_1002&DEV_71C5

Über Gerätemanager neuen Treiber installieren
  • Start->Systemsteuerung->System, Hardware, Gerätemanager
  • Unter "Grafikkarte" Doppelklick auf die "ATI Radeon"
  • Treiber, Aktualisieren...
  • "Nein, diesmal nicht", weiter
  • Software von einer bestimmten Quelle, weiter
  • Nicht suchen, weiter
  • Unter "Datenträger" das Verzeichnis C:\ATI\SUPPORT
  • \9-2_xp32_dd_ccc_wdm_enu_75974\Driver\Driver\XP_INF suchen
  • CX_75974.inf auswählen
  • ATI Radeon aus der Liste auswählen, weiter
  • Installieren und Rechner neustarten
Das CCC muss NICHT neu installiert werden.

Bildschirm drehen

Im Catalyst Control Center unter Anzeigen-Manager wählt man nun den zu drehenden Bildschirm aus und gibt unter "Drehung" den Drehwinkel an.

Samstag, 7. Februar 2009

Hamo Bluetooth Donge an eeePC 701

Das Hama Bluetooth Dongle meldet sich am Asus eee PC 701 unter Xandros Linux bei
lsusb
mit
Bus 002 Device 010: ID 0a12:0001 Cambridge Silicon Radio, Ltd Bluetooth Dongle (HCI mode)
Für dieses Dongle kann eine udev Regel angelegt werden, damit das Device beim Einstecken direkt aktiviert wird.
Man legt also eine Datei /etc/udev/rules.d/60-bluetooth.rules an und füttert sie mit folgender Zeile:
SUBSYSTEM=="usb", SYSFS{idVendor}=="0a12", RUN+="/usr/sbin/hciconfig hci0 up"
Ein Eintrag KERNEL kann weggelassen werden. So funktioniert die Regel an allen drei USB-Ports.
Ohne Reboot wird die Regel aktiv nach Aufruf von
sudo udevcontrol reload_rules
Ob das device aktiv ("UP") ist, zeigt ein Aufruf von
sudo hciconfig
Ob ein Adressensync mit BlueSoleil zum Nokia 6230i klappt, werde ich noch berichten...

Sonntag, 11. Januar 2009

Acid-Test für VXML?

Warum gibt es eigentlich noch kein Äquivalent des Acid-Tests für VoiceXML (VXML)?

Wahrscheinlich, weil im Gegensatz zu den Abermillionen Webbrowsern nur eine Handvoll Voice-Browser/Media-Server die Welt bevölkern....

Schade eigentlich.

Universalfernbedienung Tevion MD 81302

Für ein recht schmales Geld habe ich vor längerer Zeit einmal eine programmierbare Fernsteuerung für TV, Radio, DVD, Video-Rekorder etc. erstanden.

Im Gegensatz zu vielen pseudo-programmierbaren Fernbedienungen, bei denen man einen Herstellercode auswählt und dann alle Tasten entsprechend belegt werden, programmiert man hier Taste für Taste.
In mühevoller Kleinarbeit wählt man jeweils eine Quelltaste aus und weist sie einer Zieltaste zu.

Bis auf zwei Ausnahme konnte ich damit bisher jedoch alle Spezialknöpfe meiner Hifi-Geräte abbilden:
  1. Die Audioquellen des Receivers der Grundig Fine Arts lassen sich nicht per Fernbedienung ändern (Alles Andere kann programmiert werden).
  2. Die Fernbedienung des Digitalen Video-Recorders Samsung DCB P850G (von Unitymedia) lässt sich nicht nachbilden.
Wer hat es geschafft, die Fernbedienung des Samsung-Gerätes durch eine Universal-Fernbedienung zu ersetzen?

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Qualcomm Option UMTS stick mit Simply data unter Ubuntu Intrepid

Simply bietet einen Datentarif "simply data" für Mobilfunk-Bestandskunden an. Dieser beinhaltet einen Web'n'walk-Vertrag von T-Mobile via Victorvox.

Der mitgelieferte UMTS-Stick lässt sich identifizieren über
lsusb

Das Qualcomm Option Icon 225 ist gleichzeitig CD-ROM und UMTS-Stick. Damit Linux den UMTS-Stick ansprechen kann, muss das CD-ROM ausgeschaltet werden. Dazu dient das Tool usb_modeswitch.

Da es aller Wahrscheinlichkeit nach sich nicht in den angewählten Repositories findet, kann die heruntergeladene .deb-Datei manuell installiert werden:
sudo dpkg --install usb-modeswitch*.deb
Danach muss noch die Konfiguration angepasst werden:
sudo nano /etc/usb_modeswitch.conf
Im Editor die Zeilen im Block "GlobeSurfer" mittels vorangestelltem "#" auskommentieren und die Kommentarsemikolons im Abschnitt "Option Icon 225 HSDPA" entfernen!

Nach erfolgreicher Installation und Test via sudo usb_modeswitch
kann es in Zukunft mittels udev Regel direkt beim Einstecken des UMTS-Sticks ausgeführt werden.
Mittels
sudo nano /etc/udev/rules.d/50-usb_hotplug.rules

legt man eine Datei mit folgendem Inhalt an:
SUBSYSTEM=="usb", SYSFS{idProduct}=="6971", SYSFS{idVendor}=="0af0", RUN+="/usr/sbin/usb_modeswitch"


Unter Ubuntu ist der notwendige Gerätetreiber "hso" bereits mitgeliefert. Auf einem Asus eeePC mit XandrOS muss dieser noch nachinstalliert werden. Informationen zu Option-Sticks unter Linux und deren Treiber liefert PHARscape.org. Da dieser dafür auf dem eeePC kompiliert werden muss, liegt diese Aufgabe noch vor mir.

Der Network Manager 0.7 unterstützt die Einwahl. Allerdings sind einige Besonderheiten zu beachten:
  1. Die Standard-Einträge der T-Mobile-Voreinstellung müssen angepasst werden. Insbesondere ist für Simply die Auswahl des korrekten Usernamen "t-mobile" und des Passwords "tm" wichtig.
  2. Es werden zwei Einträge angelegt. Einer für ttyHS0 und einer für ttyHS1. Zur Einwahl muss erst der ZWEITE Eintrag, danach der ERSTE Eintrag angeklickt werden. Bei ersten Klick wird nochmal die PIN oder das Password abgefragt. Erst nach dem zweiten Klick ist man online.
Das Tool HSOconnect ist eine Alternative zum Network Manager.
Dabei muss allerdings unter "Profile->Edit Connection" noch der APN und die Login-Daten korrigiert werden. Ansonsten verbindet er zwar, aber man erhält auf gesendete Pakete keine Antwort.

Die Installation unter Windows verrät die benötigten Einwahldaten, abgesehen vom Password. Doch auch hier hilft das Internet:
APN: internet.t-d1.de
username: t-mobile
password: tm

Dienstag, 30. Dezember 2008

Grafiktablett Aiptek T-12000U unter Ubuntu Intrepid Ibex

In Ubuntu 8.10 ist die Konfiguration von Eingabegeräten des X-Servers via HAL statt über die xorg.conf möglich.
Leider wird das Grafiktablett Aiptek Hyperpen 12000U (u. a. bei Pearl.de zu erwerben) ohne Anpassungen erst mit dem evdev Treiber geladen.

Ob man ein solches Gerät hat und es auch erkannt wird, verrät:
lsusb |grep Aiptek
Zudem sollte das Paket "xserver-xorg-input-aiptek" installiert sein.

Dies ergibt zum Beispiel folgende Ausgabe (Es gibt allerdings wohl auch andere Hersteller, die für Aiptek gebaut haben, und damit auch andere Vendor-IDs):
Bus 001 Device 002: ID 08ca:0010 Aiptek International, Inc. Tablet

Damit auch eine absolute und ortsreproduzierende Ansteuerung des Cursors über den Stift möglich ist, müssen HAL einige Optionen mitgeteilt werden. Erst damit ist es z. B. möglich, ein Bild abzupauschen.
Dazu legt man, wie in einem Ubuntuforumseintrag beschrieben, in /etc/hal/fdi/policy eine fdi-Datei mit dem Namen 20-aiptek-tablet.fdi an:

<deviceinfo version="0.2">
  <device>
   <!-- Picke Touchpads heraus -->
   <match key="info.capabilities" contains="input.touchpad">
    <!-- Picke Aiptek Modelle -->
    <match key="input.product" string="Aiptek">
     <merge key="input.x11_driver" type="string">aiptek</merge>
     <merge key="input.x11_options.USB" type="string">On</merge>
     <merge key="input.x11_options.Type" type="string">stylus</merge>
     <merge key="input.x11_options.Mode" type="string">absolute</merge>
    </match>
   </match>
  </device>
</deviceinfo>


Bei der Fehleranalyse hilft ein
tail -40 /var/log/Xorg.0.log

Montag, 22. Dezember 2008

Alternative Stromanbieter bei Nachtspeicherheizung

Strom wird teurer, Nachtstrom wird weniger subventioniert. Aber welcher Stromanbieter gibt einem eine Alternative zu den Stadtwerken, wenn man auf den Nachttarif angewiesen ist?

Folgende Anbieter schließen Kunden mit Nachtspeicherheizung kategorisch aus: Greenpeace energy bietet an, für den Tagstromtarif zu wechseln. Für den Nachtstrom könnten wir auch denselben Tarif buchen, aber ohne Nachtstrom-Vergünstigung.
So auch die Stadtwerke für ihren eigenen grünen Stromtarif.

Nur: Kann ich nur den Nachtstrom von den lokalen Stadtwerken beziehen und den Rest woanders her?

Im Prinzip ja. Allerdings gibt es bei Nachtstrom-/Nebentarif-Versorgung zwei unterschiedliche Abrechnungsvarianten:
  1. Zwei getrennte Zähler mit zwei Zählernummern
  2. Einen Doppelzähler, der zeitgesteuert entweder auf das HT- oder NT-Konto (Haupt-/Nebentarif) zählt
Im ersten Fall kann man zwei getrennte Anbieter wählen. Im zweiten Fall ist man den Anbietern ausgeliefert, die auch Nebentarifskonditionen anbieten können. Dies ist bei den regenerativen Energien noch nicht der Fall, da diese noch zu teuer und damit für die Anbieter als Niedrigpreis-Nachttarif nicht wirtschaftlich sind.
Wer einen Doppelzähler hat, müsste also mit ca. 20 statt 10 Cent/kWh heizen.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Backup via BackupPC auf USB-Platte unter Ubuntu Intrepid

Ich nutze nun BackupPC, um den Ubuntu (Gutsy Gibbon, Hardy Heron oder Intrepid Ibex) Rechner sowie diverse Windows-Laptops mit dynamischen IP-Adressen am selben Router regelmässig im Hintergrund zu sichern.

Ein paar Probleme traten auf, deren Lösung ich hier vorstellen möchte.

1. Backup auf USB-Festplatte, die nur sporadisch angeschlossen ist

Ich möchte BackupPC nur dann laufen lassen, wenn die USB-Platte eingestöpselt ist.
Dazu habe ich das Backuppc-Verzeichnis von /var/lib/backuppc auf die externe Platte (erste Partition) kopiert und dann umgebogen:
ln -s /media/backup /var/lib/backuppc

2. Problem: Der init-Prozess startet jetzt nur, wenn die Platte eingeschaltet und verbunden ist.

/etc/init.d/backuppc start muss also nach jedem Mounten erneut durchgeführt werden.

Dazu habe ich mittels
sudo nano /etc/udev/rules.d/50-usbbackup.rules

folgende udev-Regel angelegt:
BUS=="usb", KERNEL=="sd*", SYSFS{idVendor}=="04b4", SYSFS{idProduct}=="6830", SYMLINK+="usbbackup%n", RUN+="/usr/local/bin/udev_usbbackup%n.sh"


Dies erzeugt /dev/usbbackup1, /dev/usbbackup2, ... für jede verfügbare Partition.

Für die Partition 1 mit den BackupPC-Daten wird dann das folgende Skript ausgeführt:

#!/bin/bash
fsck.ext3 /dev/usbbackup1
/bin/mount /media/backup
/etc/init.d/backuppc start


Der passende Eintrag in der /etc/fstab darf natürlich auch nicht fehlen:
/dev/usbbackup /media/backup ext3 rw,noauto,user 0 0

3. Problem: USB-Platte wird beim Mounten niemals einem fsck unterzogen

In der letzten Spalte des fstab-Eintrages steht eine "0" statt einer "2". Dies verhindert, dass der Bootvorgang unterbrochen (und mit Ctrl-D fortgesetzt) wird, wenn die Platte gerade ausgeschaltet ist. Nachteil: Die Platte wird niemals automatisch gegen Inkonsistenzen gecheckt.

Abhilfe schafft der Aufruf von fsck im o.g. Skript.

4. Problem: Beim Backup von Windows-PCs via SMB trat NT_STATUS_ACCESS_DENIED auf

Ich habe einzelne Datenverzeichnisse als Windows-Freigabe freigegeben. Der Zugriff muss natürlich auf einen speziellen Nutzer eingeschränkt werden, z.B. einen neu angelegten "Backuppc" auf dem Client. SmbShareUserName und SmbSharePasswd werden dazu in der Config des Clientes ("Host" im Backuppc-Jargon) in der Xfer-Sektion eingetragen. Die Web-Config-Oberfläche erreicht man über http://localhost/backuppc.

Der Fehler tritt dann jedoch auf, weil Backuppc standardmäßig einen Anonymous-SMB-Zugriff über die voreingestellte Option "-N" erwartet. Diese Option muss in den Variablen SmbClientFullCmd, SmbClientIncrCmd und SmbClientRestoreCmd entfernt werden.

Weiterhin muss darf man an den Sharename in der Config natürlich nur dann ein "$" anhängen, wenn dies beim tatsächlichen Namen auch der Fall ist. Ansonsten liefert smbclient ein NT_STATUS_BAD_NETWORK_NAME.

Sonntag, 16. November 2008

verschlüsselt Chatten mit OTR-Pugin für Pidgin auf eeePC

ASUS selbst stellt das Off-the-Record (OTR) plugin nicht zur Verfügung. Daher muss ein weiteres zu den Paketquellen hingefügt werden in /etc/apt/sources.list:
deb http://updates.xepc.org/ p701 main

Damit "apt-get update" funktioniert, muss der GPG key des Repositories heruntergeladen und importiert werden;
wget http://updates.xepc.org/dists/p701/xepc-pubkey.txt
sudo apt-key add xepc-pubkey.txt


Eine neue Version von Pidgin sowie das Plugin werden installiert mit:

sudo pt-get update
sudo apt-get install pidgin pidgin-otr

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