Donnerstag, 31. Mai 2007

Freenet iPhone mit Ekiga Softphone

Ekiga wird bei Ubuntu Dapper drake bis Feisty Fawn standardmäßig mitgeliefert. Dieser SIP-Client kann auch für Freenet iPhone genutzt werden.

Unter Bearbeiten -> Konten muss ein Konto hinzugefügt werden, mit folgenden EInstellungen:
Registrar: freenet.de
Benutzer: [Freenet-Login-name oder Freenet-Telefonnummer]


Befindet man sich hinter einer Firewall, wird meist ein STUN-Server benötigt. Hier kann auch der bereits eingetragene von Ekiga verwendet werden. Alternativ geht auch: iphone-stun.freenet.de

Unter Einstellungen -> Protokolle -> SIP-EInstellungen -> Ausgangs-Proxy kann der Freenet-Proxy iphone.freenet.de angegeben werden.

Welcher VoIP-Anbieter bietet eigentlich Video-Unterstützung?

Sonntag, 6. Mai 2007

WEB.DE Messenger mit Pidgin via Jabber

Der WEB.DE Messenger nutzt (wie GMX und 1 & 1) das Jabber-Protokoll. Mittlerweile heißt er Multimessenger.
WEB.DE verwendet jedoch gmx.net als Server.
Neuere Versionen (> 1.5) des Universal-Chat-Tools GAIM, jetzt Pidgin, unterstützen dies direkt.

Unter Pidgin (z.B. unter Linux Ubuntu Intrepid Ibex) legt man ein WEB.DE-Konto mit folgenden Daten an:

Protokoll: Jabber

Benutzername: <web.de-Nutzername>

Domain: web.de

Ressource: Superwallah

Paßwort: <web.de-Mailpasswort>

Alias:

Paßwort speichern:

Auto-Login: X

Zeige mehr Optionen:
TLS voraussetzen: X
Port: 5223
Verbindungsserver: <leerlassen, wird automatisch gefunden>


In der deutschen GAIM-Version ist mit dem Knopf "Anmelden" übrigens das Anlegen eines neuen Kontos gemeint, nicht das (tägliche) Einloggen. Unter Pidgin besteht diese Verwirrung nicht mehr.

Sonntag, 29. April 2007

Canon CanoScan FB630P Scanner unter Linux Ubuntu Dapper Drake

Folgende Pakete sollten installiert sein:
xsane
sane-utils


Letzteres gibt es nur im "universe", enthält aber scanimage.

In /etc/sane.d/canon_pp.conf sollte vor folgenden Zeilen das Kommentarzeichen # entfernt werden:
ieee1284 parport0
force_nibble
FB630P
init_mode FB630P parport0


Standardmäßig sollte es als root funktionieren:
$ sudo scanimage -L
device `canon_pp:parport0' is a CANON FB630P flatbed scanner


Das Problem als normaler User liegt daran, das die Rechte für /dev/parport0 via udev vergeben werden und das Device der Gruppe "lp" zugeordnet wird. Der Nutzer erhält aber nur die Gruppe "scanner" zugeordnet.
Deshalb sollte /etc/udev/rules.d/40-permissions.rules wie folgt geändert werden:
#SUBSYSTEM=="ppdev", GROUP="lp"
SUBSYSTEM=="ppdev", GROUP="scanner"


Nun kann xsane auch als normaler User verwendet werden.

Einzig auf "Qualitätsabgleich" sollte man nicht klicken!

Dienstag, 24. April 2007

Ubuntu Upgrade von Edgy auf Feisty fehlgeschlagen

Von Dapper auf Edgy hat es so gut geklappt. Doch nun hat das Linux-Update von Edgy Eft auf Feisty Fawn nicht geklappt:

Nach dem Booten und Laden von X11 und dem gdm frieren Tastaur und Maus nach wenigen Sekunden ein.

Folgende Dinge waren NICHT Grund dafür:
1. Der nvidia-Treiber. Auch mit einem 'Driver "vesa"' in der /etc/X11/xorg.conf trat das Problem auf.
2. hotkey-setup. Obwohl ein "Segmentation Fault" beim Laden von hotkey-setup gemeldet wird, brachte es nichts, aus den Verzeichnissen /etc/rcX.d (X=2-5) die Datei S20hotkey-setup testweise zu löschen.

Das Booten im "recovery mode" funktioniert jedoch.

Hmmm....???

Donnerstag, 19. April 2007

Neudeutsch, aber bitte richtig!

Das ist schon nicht leicht, das moderne Deutsch. Gemeint ist Neudeutsch, oder auch "Denglisch".
Was soll man auch tun, wenn es keinen vernünftigen deutschen Begriff, speziell z.B. im Bereich Technik, gibt? "Hauptplatine" ist nicht so eindeutig wie "Motherboard"... und der Toaster hieß sowieso nie anders.
Aber wenn Ihr übersetzt, damm doch bitte richtig!
Actual case heißt tatsächlicher Fall. Denn der aktuelle Fall ist der current case.
Aus der englischen IT-Sicherheit übersetzte physical security muss im Deutschen auch physische Sicherheit heißen. Physikalische Sicherheit ist Blödsinn und würde die chemische Sicherheit von Computeranlagen ausklammern. Wenn mir jemand physischen Schutz versichert, gehe ich allerdings auch davon aus, dass mein Rechnersystem gegen Korrosion geschützt ist (Oxidation ist ein chemischer Prozess).
Schwierig wird es bei der Übersetzung von control. Im Englischen beinhaltet dies immer den beeinflussenden, korrigierenden Faktor. Die deutsche Kontrolle hingegen kann (wie in Passkontrolle) auch nur die Funktion einer Überprüfung haben. Wer also das Eingreifen ausdrücken will, sollte lieber von Steuerung sprechen.

Ansonsten schreibt man im Deutschen Adresse weiterhin mit einem "d".

Dass man Standard am Ende mit "D" schreibt, ist übrigens nicht nur im Deutschen, sondern auch im Englischen so.

Donnerstag, 29. März 2007

DVB-T dnt EuroStick unter Ubuntu Edgy

ist angeblich kompatibel zu Freecom DVB-USB-T, Yakumo Quickstick, Typhoon USB Drive, Wideview pentype (WT-220U).

LinuxTV.org bietet jedenfalls umfassend Hilfe und vor allem die benötigte Firmware.

Zunächst sagt "lsusb -v", ob überhaupt ein USB-Gerät gefunden wurde. Hier meldet sich mein Gerät als
Bus 002 Device 006: ID 14aa:022b AVerMedia (again) or C&E
Detailinformationen liefert dann "sudo lsusb -s 002:006 -v":

Bus 002 Device 006: ID 14aa:022b AVerMedia (again) or C&E
Device Descriptor:
bLength 18
bDescriptorType 1
bcdUSB 2.00
bDeviceClass 0 (Defined at Interface level)
bDeviceSubClass 0
bDeviceProtocol 0
bMaxPacketSize0 64
idVendor 0x14aa AVerMedia (again) or C&E
idProduct 0x022b
bcdDevice 5.21
iManufacturer 1 Digital TV Receiver
iProduct 2 Digital TV Receiver
iSerial 0
bNumConfigurations 1
Configuration Descriptor:
bLength 9
bDescriptorType 2
wTotalLength 39
bNumInterfaces 1
bConfigurationValue 1
iConfiguration 0
bmAttributes 0xa0
(Bus Powered)
Remote Wakeup
MaxPower 450mA
Interface Descriptor:
bLength 9
bDescriptorType 4
bInterfaceNumber 0
bAlternateSetting 0
bNumEndpoints 3
bInterfaceClass 255 Vendor Specific Class
bInterfaceSubClass 0
bInterfaceProtocol 0
iInterface 0
Endpoint Descriptor:
bLength 7
bDescriptorType 5
bEndpointAddress 0x01 EP 1 OUT
bmAttributes 2
Transfer Type Bulk
Synch Type None
Usage Type Data
wMaxPacketSize 0x0200 1x 512 bytes
bInterval 0
Endpoint Descriptor:
bLength 7
bDescriptorType 5
bEndpointAddress 0x81 EP 1 IN
bmAttributes 2
Transfer Type Bulk
Synch Type None
Usage Type Data
wMaxPacketSize 0x0200 1x 512 bytes
bInterval 0
Endpoint Descriptor:
bLength 7
bDescriptorType 5
bEndpointAddress 0x82 EP 2 IN
bmAttributes 2
Transfer Type Bulk
Synch Type None
Usage Type Data
wMaxPacketSize 0x00bd 1x 189 bytes
bInterval 0
Device Qualifier (for other device speed):
bLength 10
bDescriptorType 6
bcdUSB 2.00
bDeviceClass 0 (Defined at Interface level)
bDeviceSubClass 0
bDeviceProtocol 0
bMaxPacketSize0 64
bNumConfigurations 1
Device Status: 0x0000
(Bus Powered)





Nach Kopieren der Firmware dvb-usb-wt220u-zl.fw als root nach /lib/firmware/2.6.17-11-generic und Abziehen und Einstecken des USB-Sticks liefert dmesg:

[.] usb 2-4: new high speed USB device using ehci_hcd and address 6
[.] usb 2-4: configuration #1 chosen from 1 choice
[.] dvb-usb: found a 'WideView WT-220U PenType Receiver (based on ZL353)' in warm state.
[.] dvb-usb: will use the device's hardware PID filter (table count: 15).
[.] DVB: registering new adapter (WideView WT-220U PenType Receiver (based on ZL353)).
[.] DVB: registering frontend 0 (WideView USB DVB-T)...
[.] input: IR-receiver inside an USB DVB receiver as /class/input/input4
[.] dvb-usb: schedule remote query interval to 300 msecs.
[.] dvb-usb: WideView WT-220U PenType Receiver (based on ZL353) successfully initialized and connected.
[.] dvb-usb: recv bulk message failed: -110


weitere Experimente folgen...

Mittwoch, 14. März 2007

Ubuntu Feisty auf Pundit P1-AH2

Der Pundit P1-AH2 von ASUS ist ein Barebone, den ich als Wohnzimmer-PC ausgewählt habe.

Was der Verkäufer nicht bedacht hatte: Der P1-AH1 läuft nur mit DDR-RAM, der P1-AH2 nur mit DDR2-RAM.

DVI

DVI und VGA funktionieren am Bluemedia-LCD-Fernseher wunderbar.

Da es ein 16:9-Fernseher ist, ist die Standardauflösung mit XGA etwas verzerrt. WXGA wird dann unterstützt, wenn man in der /etc/X11/xorg.conf folgendes hinzufügt:

Section "Monitor"
#...
modeline "1360x768@60" 80.
#...
EndSection

Section "Screen"
SubSection "Display"
Depth 24
Modes "1360x768@60" "1024x768" "800x600" "640x480"
EndSubSection
EndSection


Leise

Noch ist er lauter als die PS2. AMD Cool'n'Quiet in Kombination mit ASUS Q-Fan verspricht jedoch eine temperaturgesteuerte Lüfterdrehzahl.
Bei Ubuntu wird standardmäßig schon der powernowd installiert. Dieser unterstützt in seiner neusten Version zumindest SMP, was für Dual Core ja Voraussetzung ist.
Durch Klicken auf "Zum Panel hinzufügen" in der Startleiste lässt sich auch das cpufreq-applet hinzufügen. Zweimaliges Hinzufügen ermöglicht Überwachen beider Prozessorkerne.
Obwohl beide meist auf 1 GHz heruntergetaktet werden und die Temperatur konstant bei 40 Grad liegt, wird der Lüfter nicht langsamer.

Freitag, 9. März 2007

Online-Brokerage warnt vor Spekulationsfrist

Aktien handeln online ist eine schöne Sache.
Die GUI, die einem eine Übersicht über das eigene Depot liefert ist bei den meisten Online-Brokern auch immer besser geworden.

Nur was keiner bietet:
Eine klare Unterscheidung, wann für einen einzelnen Posten die Spekulationsfrist abgelaufen ist.

Warum ist dies so wichtig?
Weil ich ein Drittel oder mehr meiner Spekulationsgewinne in Form von Steuern an das Finanzamt zahlen muss. Ggf. muss ich aber nur ein paar Tage warten, um dieses Drittel mein EIgen zu nennen, weil dann ein ganzes Jahr Spekulationsfrist abgelaufen ist.

Wie könnte das besser sein?
  1. Alle Positionen innerhalb der Spekulationsfrist sind in der Übersicht farblich gekennzeichnet
  2. Es gibt eine Spalte, die die Anzahl der Tage anzeigt, bis die Spekulationsfrist abgelaufen ist
  3. Die beiden Typen von Positionen werden in unterschiedlichen Gruppen/Abschnitten dargestellt
  4. Bei Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist erhalte ich eine Zusatzwarnung.
Zu beachten ist dabei:
  • Bei Posten, die durch Depotübertrag in das Depot gelangt sind, hat die Bank keine Informationen über das Kaufdatum. Hier werden also ggf. Verkäufe als Spekulation gekennzeichnet, die keine mehr sind.
  • Welches Datum gilt bei Nachkauf? Das letzte? Oder ist es abhängig von der Menge des Verkaufs (Verkauf von 100 Stück, von denen 70 vor über einem Jahr gekauft wurden)?
Mal sehen, welche Bank das als erste bietet.

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Zuletzt aktualisiert: 3. Jan, 22:11